SMI 12034.50SPI 15821.20NESN 96.42ROG 258.10NOVN 87.66UBSG 27.48ZURN 512.20ABBN 46.15CHF/EUR 1.06GOLD 2340.50BND10Y 0.61SMI 12034.50SPI 15821.20NESN 96.42ROG 258.10NOVN 87.66UBSG 27.48ZURN 512.20ABBN 46.15CHF/EUR 1.06GOLD 2340.50BND10Y 0.61
Portfoliomanagement

Portfoliomanagement mit klarem Kompass.

Diversifiziert über Anlageklassen, Regionen und Währungen — mit einem definierten Risikoprofil und ohne Modewellen.

Wir konstruieren Portfolios wie ein Uhrwerk: jede Komponente hat eine Funktion, keine ist überflüssig. Strategische Asset Allocation, taktische Steuerung und disziplinierte Umsetzung — nachvollziehbar, messbar, langfristig ausgerichtet. Unsere Portfolios folgen keiner Modewelle, sondern einer klaren Investmentphilosophie: Diversifikation, Kostendisziplin und Geduld.

Ihre Vorteile

Was Sie erwarten dürfen.

Strategische Allokation

Langfristig ausgerichtete Gewichtung nach Risikobudget und Zielhorizont — abgeleitet aus Kapitalmarktprämissen, nicht aus Bauchgefühl.

Taktische Steuerung

Anpassungen an Marktzyklen im Rahmen definierter Bandbreiten (typisch ±10%) — diszipliniert, nicht spekulativ.

Alternative Anlagen

Gold, Immobilienfonds, infrastrukturelle Beteiligungen und selektiv Private Markets zur Reduktion der Aktienabhängigkeit.

Risikocontrolling

Value-at-Risk, Drawdown-Monitoring, Korrelationsanalyse und Stresstests (2008, 2020, Zinsschock) auf Portfolioebene.

Klare Benchmark

Jedes Portfolio wird gegen eine passende zusammengesetzte Benchmark gemessen — Transparenz statt Ausflüchte.

Ganzheitliche Betrachtung

Berücksichtigung Ihres Gesamtvermögens inkl. Immobilien, Vorsorge, unternehmerischer Beteiligungen — nicht nur des liquiden Depots.

Vorgehen

Wie wir vorgehen.

01

Profilerhebung

Ziele, Zeithorizont, Liquiditätsbedarf und Verlusttoleranz — ergänzt durch strukturiertes Verhaltenscoaching, um die tatsächliche Belastbarkeit zu ermitteln.

02

Konstruktion

Aufbau eines diversifizierten Portfolios entlang Ihrer Richtlinien mit klaren Zielgewichten und Bandbreiten.

03

Steuerung

Laufende Überwachung, regelbasiertes Rebalancing bei Bandbreitenüberschreitung und taktische Anpassungen.

04

Berichtswesen

Transparentes Quartalsreporting mit Performance-Attribution nach Anlageklasse, Region und Einzelposition — plus Kosten-Ausweis nach FIDLEG.

Die vier Risikoprofile — und wie wir sie kalibrieren

Konservativ (Aktienquote 0–25%): Kapitalerhalt steht im Vordergrund. Erwartete Rendite langfristig 2–3% p.a., maximal erwarteter Rückgang in einer Krise etwa 5–8%. Geeignet für kurze Anlagehorizonte und Kapital, das in wenigen Jahren gebraucht wird.

Ausgewogen (Aktienquote 25–55%): Klassisches Mischprofil für einen Anlagehorizont ab 5 Jahren. Erwartete Rendite 3–5% p.a., maximaler Rückgang etwa 15–20%. Das häufigste Profil für pensionsnahe Vermögen.

Wachstum (Aktienquote 55–80%): Für Anleger mit langem Horizont und der Bereitschaft, zwischenzeitliche Rückschläge auszuhalten. Erwartete Rendite 4–6% p.a., maximaler Rückgang bis 35%.

Aktien (Aktienquote 80–100%): Für sehr langfristige Vermögen (Familienstiftung, Erbe für die nächste Generation) mit voller Risikotoleranz. Erwartete Rendite 5–7% p.a., maximaler Rückgang bis 45%.

Warum die meisten Anleger ihre Risikotoleranz überschätzen

Die Fragebögen der meisten Banken messen die theoretische Risikobereitschaft in einer neutralen Marktphase. In der Praxis liegt die tatsächliche Belastbarkeit oft deutlich tiefer — was sich schmerzlich zeigt, wenn das Portfolio in einer Krise 30% verliert und der Verkaufsimpuls überwältigend wird.

Unser Ansatz: Wir simulieren mit Ihnen konkrete Verlustszenarien in Franken statt in Prozenten. „Ihr Portfolio hätte im März 2020 innerhalb von vier Wochen 220'000 Franken verloren — wie hätten Sie reagiert?“ Diese Konkretisierung führt in vielen Fällen zu einer bewussten Reduktion des Risikoprofils um eine Stufe. Das kostet vielleicht ein Prozentpunkt Rendite pro Jahr, verhindert aber den viel teureren Panikverkauf im Tief.

Rebalancing — die unterschätzte Renditequelle

Rebalancing ist der Verkauf gut gelaufener Positionen und der Nachkauf schwach gelaufener — mechanisch, ohne Prognose. Studien zeigen, dass systematisches Rebalancing über lange Zeiträume 0,3 bis 0,7 Prozentpunkte pro Jahr Zusatzrendite bringt und gleichzeitig das Risiko reduziert. Es zwingt zum antizyklischen Handeln, wo der emotionale Impuls prozyklisch ist.

Wir rebalancieren regelbasiert bei Überschreitung definierter Bandbreiten. Diese Regel schaltet die Emotion aus. Zusätzlich nutzen wir Zuflüsse (z. B. Fälligkeiten oder Dividenden) für kostenneutrale Anpassungen — das reduziert Transaktionskosten weiter.

Häufige Fragen

Was Mandanten uns fragen.

Welche Risikoprofile bieten Sie an?+

Vier Standardprofile (Konservativ, Ausgewogen, Wachstum, Aktien), jeweils individuell kalibriert. Auf Wunsch auch komplett massgeschneiderte Profile für spezifische Ziele.

Wie oft wird rebalanciert?+

Regelbasiert bei Überschreitung der Bandbreiten, mindestens einmal jährlich. Zusätzlich opportunistisch bei markanten Marktbewegungen.

Wie hoch ist die typische Aktienquote?+

Abhängig vom Profil zwischen 0% und 100%. Der Median unserer Mandate liegt bei etwa 50%, was einem klassisch ausgewogenen Profil entspricht.

Setzen Sie Derivate ein?+

Nur zur Absicherung (z. B. Währungshedging), nicht zu spekulativen Zwecken. Der Einsatz wird in der Anlagerichtlinie explizit geregelt.

Wie handhaben Sie Fremdwährungsrisiken?+

CHF ist die Referenzwährung. Fremdwährungsanteile werden bewusst gewählt (USD und EUR strukturell, andere selten). Anleihen in Fremdwährung meist gehedgt, Aktien meist ungehedgt.

Können Sie Nachhaltigkeitsanforderungen umsetzen?+

Ja. Von einfachen Ausschlüssen (Waffen, Tabak, Kohle) über Best-in-Class-ESG bis zu themenspezifischen Impact-Portfolios (Klima, Wasser, Gesundheit).

Wir strukturieren Ihr Portfolio ganzheitlich.

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