Säule 3a — worauf es wirklich ankommt
Der jährliche 3a-Maximalbeitrag (CHF 7'258 für Angestellte, 20% des Einkommens bis CHF 36'288 für Selbständige ohne Pensionskasse, Stand 2026) sollte konsequent ausgeschöpft werden — für Sparer mit hohem Grenzsteuersatz sind das effektive Nach-Steuer-Renditen von 25–40% allein durch die Steuerersparnis im Einzahlungsjahr.
Entscheidend ist die Anlagelösung. Klassische 3a-Konten verzinsen sich mit einem symbolischen Zinssatz — real ein Kaufkraftverlust. 3a-Wertschriftendepots mit hoher Aktienquote (bis 100% möglich) liefern langfristig deutlich höhere Renditen. Wir empfehlen für Sparer mit Anlagehorizont ab 10 Jahren eine Aktienquote von mindestens 75%.
Zweiter Hebel: Staffelung. Statt einem 3a-Konto empfehlen wir das Führen von 3–5 Konten, die dann gestaffelt (frühestens 5 Jahre vor Ordentlichem AHV-Alter) bezogen werden. Dies bricht die Progression bei der Kapitalauszahlungssteuer und kann fünfstellige Beträge sparen.
