Was diskretionäre Vermögensverwaltung wirklich bedeutet
Ein diskretionäres Mandat ist mehr als eine Anlagelösung — es ist ein Vertrauensvertrag. Sie übertragen uns die operative Umsetzung Ihrer Anlagestrategie und wir handeln in Ihrem Namen innerhalb eines gemeinsam definierten Rahmens. Der entscheidende Unterschied zur Anlageberatung: Wir müssen nicht bei jedem Kauf oder Verkauf Rücksprache halten. Das ermöglicht schnelle Reaktion auf Marktbewegungen, konsequente Umsetzung der Strategie und eine deutliche Entlastung Ihres Alltags.
Der Rahmen ist dabei nicht nur eine formelle Hülle. Er beschreibt Aktien-, Anleihen- und Alternative-Investments-Bandbreiten, Währungsverteilung, geografische Diversifikation, Einzeltitel-Limits, Ausschlusskriterien (z. B. Rüstung, Tabak, fossile Energieträger) und die zulässige Verwendung derivativer Instrumente. Diese Richtlinie wird bei jedem Strategiereview geprüft und bei Bedarf angepasst.
Als FINMA-beaufsichtigter Vermögensverwalter unterstehen wir dem Finanzinstitutsgesetz (FINIG) und dem Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG). Das bedeutet konkret: Wir sind an den Grundsatz der bestmöglichen Ausführung gebunden, wir dokumentieren jede Anlageentscheidung, und wir legen sämtliche Kosten transparent offen — inklusive der laufenden Kosten von Fonds (TER), Depotgebühren und Transaktionskosten.
